Konzept für unseren geplanten Gnadenhof

 

ANTRAG AN DEN

SOZIALAUSSCHUSS / GEMEINDERAT ELLERSTADT

FÜR DIE NUTZUNG EINES GRÖSSEREN GRUNDSTÜCKS

EIN GNADENHOF FÜR FARMTIERE

 GEMEINNÜTZIGER VEREIN 

RAINBOWDREAMS KUNTERBUNT e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Grundstück wird beabsichtigt Farmtiere wieder in die Dorfgemeinschaft einzubringen. Das Ganze soll auch einen pädagogischen Hintergrund begleiten. Die Kinder die daran interessiert sind werden mit einbezogen. Die Aufklärung über den Tier- Umwelt und Naturschutz ist heute ein brisantes Thema, das uns alle angeht. Hier werden keine wirtschaftlichen Ziele verfolgt, denn wir wollen uns langfristig engagieren, um Tieren zu helfen, die Natur mit Respekt zu behandeln, und vermitteln was es bedeutet, Verantwortung für ein Lebewesen, und unsere Umwelt zu tragen.

Leider haben viele Schulen heute nicht mehr die Möglichkeit über Tierschutz, Umweltschutz und Naturschutz aufzuklären, und da möchten wir uns einbringen.

Die Kinder, die sich engagieren, sollen die Möglichkeit erhalten, sich gezielt um ein Tier mit allen Aufgaben und Pflichten zu kümmern. Das Projekt wird auch für die Grundschule und den Kindergarten zu Lernzwecken genutzt werden können.

Das Projekt soll ein Gnadenhof sein, für Farmtiere die aus dem Tierschutz kommen und ihren Lebensabend hier verbringen dürfen.

Geplant ist zuerst nur mit Hühnern zu starten, und dann, nach und nach das Projekt wachsen zu lassen. Und bevor die ersten Tiere einziehen, wird das Grundstück fertig und ausbruchsicher sein.

Eine entsprechende Haftpflicht Versicherung wird zum Abschluss kommen sobald dies präsent ist.

Das Grundstück sollte nicht zu nah am Wohngebiet sein, um Gerüche und Tierlaute zu vermeiden, es sollte gut für Kinder erreichbar sein, aber nicht in unmittelbarer Nähe einer stark befahrenen Strasse.

Wenn die Möglichkeit besteht, wäre es von Vorteil, wenn das Grundstück in der Nähe einer Wasserquelle wäre, damit nicht immer Wasser dort hingebracht werden muss.

Durch eine richtige Sicherung soll verhindert werden, dass Passanten wahllos Essensreste dort einbringen können.

Dafür wird eine Futterbox ausserhalb stehen, wo man gerne etwas ablegen kann. Die Verantwortlichen werden dann zweimal täglich aussuchen, was noch verfüttert werden kann, und was entsorgt werden muss.

 

Alle dafür anfallenden Kosten werden mit Sach - Hilfs und Geldspenden abgedeckt. Die Gemeinde hat keinerlei Kosten dafür zu tragen, ausser das Grundstück für längere Zeit zur Verfügung zu stellen.

Durch den gemeinnützigen Vereines haben wir die Möglichkeit, Spenden zu sammeln , Fördergelder zu beantragen, und Spendenquittungen auszustellen.

 

Der geplante Mitgliedsbeitrag wird 30,00 € jährlich betragen.

Es können Patenschaften übernommen werden. Die Gebühr dafür wird gestaffelt, je nach Grösse des Tieres.

Die Kinder, die interessiert sind, benötigen von ihren Eltern eine schriftliche Erlaubnis , dass sie an dem Projekt teilnehmen dürfen, um sich auf dem Grundstück aufzuhalten. Eltern haften für ihre Kinder.

 

Die Eier die wir von den Hühnern bekommen, können kostenlos an die Gemeinschaft weiter gegeben werden . Auch dafür würden wir uns über eine Spende freuen.

 

Da es ein Gemeinschaftsprojekt sein wird, können alle, die daran interessiert sind, sich gerne beteiligen mit einer, wenn das gewünscht wird, Mitgliedschaft, Sach, oder Geldspendepende, oder nur durch ihre Bereitschaft beim Aufbau zu helfen, oder mit Tieren zu arbeiten.

 

Punkte:

Pflege der Tiere (z.B. Schafe, Ziegen, Kühe, Hühner, Enten, Gänse, Hunde, Katzen, Schweine, Pferde, Kaninchen)

Die tägliche Fütterung – und Wasserversorgung

Besuch vom Tierarzt

Respektvoller Umgang mit Tieren

Das Grundstück pflegen und sauber halten

Schlammpfuhl anlegen

Kleiner Ententeich gestalten

Stallungen, Unterschlüpfe und Gehege selbst bauen, und ausmisten

Anfallende Reparaturen beheben

Aufstellung eines Wassertanks

Geräteschuppen

Futterlagerplatz

Pflanzecke für die Kinder

Mistsammelplatz

Nistbaum

Den anfallender Mist entsorgen, bzw. den Bauern anbieten, die interessiert sind damit zu düngen.

Einmal wöchentlich eine Fütterung für die Allgemeinheit, mit dem von uns gestellten Futter für einen kleinen Betrag i.H. von 1.50 €. Somit wird vermieden, dass dort unkontrolliert gefüttert wird, da die Gesundheit der Tiere im Vordergrund zu stehen hat.

Wir möchten auch anbieten, dass z.b. Schafe oder Ziegen in die vorhandenen Grünanlagen gesetzt werden dürfen, um diese auf natürliche Weise zu pflegen. Damit würde die Gemeinde Geld sparen, und es ist nicht belastend für unsere Umwelt.

Für Privatpersonen können unsere umweltfreundlichen Gartenpfleger, gegen eine kleine Spende gebucht werden, wenn Interesse besteht. Die Tiere werden eingesetzt und wieder abgeholt, auch der hinterlassene Mist der Schafe wird beseitigt.

Es wird auch einmal wöchentlich ein Hundetraining für Kinder mit ihren Hunden angeboten werden, natürlich mit einer qualifizierten Hundetainer/in die einen Therapiehund hat. Es wird eine Prüfung geben, und dafür gibt es dann auch eine Urkunde wenn das Training erfolgreich absolviert wird. Gerade heute sollten auch Kinder, die mit ihren Hunden spazieren gehen, auf bestimmte Situationen (Begegnung mit Menschen oder anderen Tieren ) vobereitet sein, um sich richtig verhalten zu können. Das Training ist für Mitglieder kostenlos. Nicht Mitglieder müssen einen Beitrag leisten, der noch festgelegt werden muss, damit soll der Verein unterstützt werden.

Hundefreilauf soll auch angeboten werden, wenn die Grösse des Grundstückes es erlaubt (selbstverständlich ist dieser Platz dann so abgesichert, dass kein Hund sich entfernen kann), auch dafür haften die Halter. Das alles wird nur unter Aufsicht stattfinden können. Auch dafür bedarf es eine schriftliche Vereinbarung. Sollte es bei dem Auslauf zu Problemen kommen, sind die Halter dafür selbst verantwortlich.

Es sind Aufklärungsnachmittage für die ganze Familie geplant, wo die Kinder, die eine Patenschaft für ein Tier übernommen haben, darüber berichten können, welche Pflichten sie übernommen haben, und was sie so alles tun können.

Es gibt auch Vorträge über vegetarische, vegane Ernährung , Tierschutz, Umweltschutz und Naturschutz von Personen die sich dafür einsetzen, und ihre Erfahrungen damit gemacht haben.

Ein Arbeitskreis soll mit allen die daran interessiert sind, ins Leben gerufen werden. Die Projekte die geplant sind, werden öffentlich bekannt gegeben. Es werden nur altersentsprechende Projekte gestartet.

Es sind auch Filmvorführungen für die verschiedensten Themen im Bürgerhaus (sofern dies zur Verfügung steht) geplant.

Ein/ zweimal jährlich ist eine kleine Veranstaltung zu Gunsten des Gradenhofes geplant. Dies wird im Amtsblatt im nicht amtlichen Teil jeweils bekannt gegeben.

Wir brauchen viel Platz für die Tiere, und die anderen geplanten Aktionen. Das Grundstück sollte auch teilbar sein, damit das Gras nachwachsen kann.

Wir wollen das Grundstück so natürlich wie möglich halten, deshalb werden das Gras und die Pflanzen nicht gedüngt, um die Natur nicht zu verändern. Es ist auch geplant, wenn das Projekt bewiligt ist, einen Naturkundler zu beauftragen, um sicher zu stellen, dass kein unter Artenschutz stehendes Tier, sich dort eingenistet hat. Falls dies der Fall sein sollte, muss das natürlich mit berücksichtigt werden.

Eine weitere Aktion wird eine Baumpflanzung in der Gemarkung Ellerstadt sein. Jeder der möchte, kann einen Baum nach vorheriger Absprache pflanzen. Die Kosten trägt jeder selbst. (Auch da sollte die Gemeinde sich Gedanken machen wo wir die Bäume pflanzen können)

Das ganze Gelände wird zuerst mit Hecken umrandet werden. Der Innenbereich muss zusätzlich mit einem Zaun versehen werden, der äusserlich durch die Hecken nicht sichtbar sein wird. Es werden auch Bewegungsmelder (solar), mehrere Überwachungskameras sowie eine Alarmanlage (Batterie betrieben) vorhanden sein. In den überdachten Gehegen, Stallungen werden Rauchmelder sowie mehrere Feuerlöscher präsent sein, damit im Notfall geholfen werden kann. Es gibt sogar eine Möglichkeit, dass die Tiere im Ernstfall selbst aus den Stallungen raus können.

Wenn neue Tiere kommen, sind die Kinder, (Grundschule/Kindergarten, andere) die daran interessiert sind, gerne dazu eingeladen, dieses Ereignis hautnah mit zu erleben. Es kann auch vorkommen, dass ein Tierbaby geboren wird , auch das ist ein aufregendes Erlebnis, zu sehen wie neues Leben das Licht der Welt entdeckt, ohne Stress, Qualen und Schmerzen. Gemeinsam wollen wir die neuen Bewohner willkommen heissen. Auch dies wird im nicht amtlichen Teil im Amtsblatt bekannt gegeben.

Die Paten der Tiere dürfen auch gerne selbst den Namen aussuchen.

Die hiesigen Firmen möchte ich sehr gerne mit einbeziehen, um zu erfragen, ob sie sich am Aufbau z.B. mit Materialien / Hilfe beteiligen würden.

Jedes Tier soll ein artgerechtes schönes zu Hause bekommen, damit es seinen Lebensabend dort verbringen kann.

Unsere Tiere werden überwiegend aus dem Tierschutz kommen.

Es gibt auch Tiere die vom Veterenäramt beschlagnahmt werden, weil die Besitzer sie verwahrlosen lassen. und sich nicht mehr darum kümmern. Auch so ein Tier hat das Recht darauf, ein Leben ohne Schmerz und Leid zu haben.

 

Da ich in sehr vielen Tierschutzorganisationen tätig bin, ist es selbstverständlich, dass die Tiere medizinisch versorgt, kastriert, artgerecht gehalten, geimpft, gechipt und gepflegt sind.

Es wird auch garantiert, dass die Gründungsmitglieder dafür Sorge tragen, das Vorhaben mit allen Rechten und Pflichten zu unterstützen. Sollte wieder Erwartens etwas nicht funktionieren, wird gewährleistet, dass die Tiere anderweitig unterkommen . Deshalb sind nicht viele Tiere geplant.

Mehrere Gespräche mit den Eltern, die das Projekt unterstützen, haben ergeben, dass es ihnen nicht gefällt, dass es für die Kinder in Ellerstadt keine Möglichkeiten gibt ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen, wenn sie draussen sind. Überall wo sie spielen wollen, werden sie verjagt weil sie bei den meisten Anwohnern, schon als Störfaktor angesehen werden. Viele Familien haben ihre Kinder in Vereinen untergebracht, die ausserhalb sind, wie Maxdorf, Birkenheide, Bad Dürkheim, Ruchheim, Oggersheim usw. Das ist nicht Sinn der Sache und deshalb sollte sich die Gemeinde darüber einmal Gedanken machen, ob es nicht an der Zeit ist, etwas für die Kinder zu tun. Man muss ihnen zuhören um zu erfahren, was für Wünsche sie haben, und was sie zu sagen haben. Kinder sollten in ihrer Freizeit die Möglichkeit haben Verantwortung spielerisch zu übernehmen.

Ich hoffe, dass dem Antrag statt gegeben wird, und wir damit gemeinsam ein tolles pädagogisches Projekt ins Leben rufen können, das von seiner Vielfältigkeit überzeugen wird.

Befürworter für dieses Projekt mehr als 400 !!!

 

Projektleiterin Waltraud Meyer, Ernst-Merk-Str. 7-8, 67158 Ellerstadt

Telefon 06237/8508

Mobil 015154712373

Fax 032221581585

Mail meyerwaltraud@t-online.de

 

 

Ellerstadt, den 09.06.2015